Vom Keyword zum Kontext

Das Google auch 20 Jahre nach der Gründung die weltweit populärste Suchmaschine ist liegt daran, dass Google den auferlegten Grundsatz nie aus den Augen verloren hat.

Google will jedem Nutzer die bestmöglichen Suchergebnisse liefern.

Um dies gewährleisten zu können, wird der Algorithmus kontinuirlich weiterentwickelt.

Früher sahen Suchbegriffe sehr statisch aus: „Berlin Sehenswürdigkeiten“. Heute ist das nicht mehr nötig. Es wird stattdessen natürlicher gesucht: „Welche Sehenswürdigkeiten gibt es in Berlin?“

Das ist möglich, weil Google in den letzten Jahren deutlich intelligenter geworden ist. Die Suchmaschine ist ziemlich exakt in der Lage die Intention (Kontext) hinter einer Suche zu erkennen.

Dafür findet quasi eine „Übersetzung“ der Suchanfrage hinter den Kulissen statt: Wird nach „Welche Pizzeria liefert in meiner Nähe nach Hause?“ gesucht, macht Google daraus z. B. „Pizza Lieferdienst 4052“.

Zur Intelligenz gehört demnach nicht nur das Verständnis der Suchintention, sondern auch das Google beispielsweise weiss, wo man sich derzeit aufhält. All das trägt dazu bei bessere, sprich relevantere Suchergebnisse zu liefern.

Nicht die Keywords haben sich verändert, sondern das Suchverhalten

Weniger die Keywords, als vielmehr die Art und Weise, wie heute gesucht wird, hat sich demnach verändert. Statt einzelner Schlüsselkeywörter stehen eher die Themen (Kontext) im Fokus. Das beweist auch der Google Keyword Planer, der bereits seit 2014 nicht mehr einzelne Keywords anzeigt, sondern eine thematische Gruppierung vornimmt.

Für SEOs bedeutet das, dass sie über die expliziten Informationen von Suchanfragen hinausdenken und vielmehr die impliziten Hinweise aufgreifen müssen, um die konkrete Absicht hinter der Suche zu erkennen.

Was will zum Beispiel jemand, der nach „Sous Vide Stick“ sucht? Will er wissen, was ein Sous Vide Stick ist (informationale Suche), einen Sous Vide Stick kaufen (transaktionale Suche) oder einfach nur zur Webseite eines Herstellers gelangen (navigationale Suche)?

Eins ist sicher: Die Keywords werden so lange nicht aussterben, so lange es Menschen gibt, die Wörter nutzen um mit Suchmaschinen zu kommunizieren. Also wahrscheinlich nie.

Wenn ich das Suchverhalten meiner Kinder (8 1/2 und 9J) betrachte kann man festhalten das dem natural language search mit der typischen Frage „Ok, Google“ mehr und mehr Beachtung zu schenken ist. Klassische Keyword Suche? Fehlanzeige!

Wie sieht das bei Euch aus? Ich bin gespannt auf Euren Feedback!

Geschrieben von Learning Evolution.com

The basis of my professional, polyvalent career is mainly characterized by the following qualifications: - 20 years of experience in Sales & Marketing - 20 years of experience in the field of ICT and in particular, Learning Development, Knowledge Management (KM), Enterprise Content Management (ECM), Customer Relationship Management (CRM) and Search Engine Optimization (SEO) - 20 years of experience in the field of human Resources Management (5 - 25 persons - recruitment, leading, training and motivation of employees) - 20 years of experience as a Project Manager in the field of ICT, chemical and industrial plant design and architecture. - 10 years of experience in 2D / 3D CAD planning - 10 years of experience in the field of Biological and Energy-Efficient Construction - 5 years of experience as a Member of the Board of two companies, with whom I've worked

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