Problemlösung

Probleme angehen – Herausforderungen meistern. Ein wenig Selbstreflektion.

Ob eine schwierige Aufgabe auch als Problem empfunden wird, hängt von vielen Faktoren ab.

Selbst diffuse Zielvorgaben und komplizierte Aufgabenstellungen sind nicht aus sich heraus problematisch. Entscheidend ist vielmehr, ob man sie als problematisch wahrnimmt – oder nur als herausfordernd.

Kurzfristige Terminänderungen, die den neuen Projektleiter A. in die Verzweiflung treiben, sind für seine Kollegin B. nur eine mittelschwere Denksportaufgabe – denn sein Nutzen, jahrelange Erfahrung, das nötige Vorwissen und betriebsinterne Kontakte sind vorhanden um komplizierte Prozesse neu auszurichten.

Problematisch sind also Aufgaben, für die wir keine vorgefertigten oder bekannten Lösungswege parat haben.

Im Arbeitsleben sind das typischerweise Innovationsvorhaben, Aufgaben mit unzureichenden Ressourcen oder wenn der Ist-Zustand eines Projekts unerwartet vom Plan abweicht.

Sobald wir realisieren, dass wir in Problemen stecken, fühlen wir Kontrollverlust und nehmen dies leider meist als einen Angriff auf unsere Kompetenz wahr.

In solchen Situationen sollten wir uns selbst gut beobachten. Fatal wäre beispielsweise, auf den Kontrollverlust mit blindem Aktionismus zu reagieren, nur um den Anschein zu erwecken, dass man Entscheidungen treffen kann und die Lage beherrscht. Von Aktionismus getrieben, geht man Aufgaben dann nicht mehr nach Dringlichkeit und Wichtigkeit an, sondern nur nach der vermuteten Erfolgswahrscheinlichkeit.

Doch auch die Gegenrichtung führt in eine Sackgasse: Wer durch den Kontrollverlust allzu sehr verunsichert ist, blockiert und wird passiv. Konkrete Handlungen werden dann vermieden – selbst wenn sie notwendig wären. Stattdessen stürzt man sich in eine überbordende Planung, steigt in tiefste Details ein und konzipiert an Nebenschauplätzen.

Kreative Analytiker sind gefragt

Die Überforderung in Problemsituationen führt schnell zu starkem Stressempfinden, was wiederum Schutzmechanismen wie Aggression oder Informationsabwehr auslösen kann. Bei dem Versuch, Transparenz und Begreifbarkeit in das Problem zu bekommen, suchen erfolglose Problemlöser nur nach Informationen, die ihre Einschätzung bestätigen. Anderslautende Informationen werden abgewehrt. In so einer Verfassung konstruieren sie lineare Wenn-dann-Zusammenhänge, die ihnen Sicherheit vermitteln sollen. Kreativität hat da keinen Platz – schliesslich könnte sie noch mehr Überraschungen und Unklarheiten bereithalten. Aber kleiner werden die Probleme so leider nicht.

Für eine effektive Problemlösung ist allerdings ein Mix aus kreativem Denken und fundierten analytischen Fähigkeiten wichtig.

Wie virtuos Mitarbeiter und Führungspersonal diese Disziplinen beherrschen, ist mitentscheidend. Zumindest grob lassen sich gute und schlechte Problemlöser charakterisieren. Die Guten teilen auch unfertige Gedanken mit und gebrauchen häufig abwägende, tastende Ausdrücke wie: ab und zu, gewöhnlich, einigermassen, fraglich, denkbar oder andererseits. Dagegen streben schlechte Problemlöser nach Eindeutigkeit, sie nutzen oft bestimmende Ausdrücke, die einen gewissen Absolutheitsanspruch transportieren: alle, eindeutig, gänzlich, immer, müssen, nichts oder jederzeit oder noch schlimmer wir brauchen und nicht belehren zu lassen.

Der Umgang mit Sprache ist ein äusseres Merkmal, das die innere Haltung widerspiegelt.

Die beruhigende Nachricht. An dieser Haltung lässt sich arbeiten sofern der Horizont nicht gänzlich verloren gegangen ist.

Ich selber habe in meiner beruflichen Beratertätigkeit viele Menschen kennen gelernt, welche von einem Röhrenblick geprägt und entsprechend Beratungsresistent sind. Da wird’s dann definitiv schwieriger.

Es ist nicht einfach einen Blick über den Tellerrand zu wagen.

Gerne helfe ich dabei die Brücke zu schlagen und stehe Ihnen als Chief Digital Officer ad Interim mit meinen langjährigen Erfahrungen gerne zur Verfügung.

Möchten Sie mit mir ins Gespräch kommen, dann freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme. +41 79 2 236 236 stu@openmindconsulting.ch

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